Lapacho
Vorkommen
Lapacho ist ein südamerikanischer Baum,der bereits von den Inkas als Heilpflanze geschätzt wurde, da die Innenrinde des Baums als besonders heilkräftig gilt. Der Baum ist in den Regenwäldern von Paraguay, Argentinien und Brasilien heimisch und kann mehrere hundert Jahre alt werden. Bei uns noch weniger bekannt, gilt die Lapacho-Rinde in Nordamerika bereits als Mode-Heilmittel.
Anwendungsgebiete:
Lapacho-Rindentee soll bereits bei den Inkas zur allgemeinen Stärkung das Immunsystem eingesetzt worden sein. In der südamerikanischen Volksmedizin wird seine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung bei zahlreichen Beschwerden geschätzt. Anwendung findet er bei Erkältungen, Grippe, Verdauungsschwäche, Schuppenflechte oder Gürtelrose.
Achtung:
Bei der innerlichen Anwendung sollten Überdosierungen vermieden werden, Schwangere sollten auf die innere Anwendung von Lapacho verzichten. Besser den Arzt oder Apotheker befragen! Für einen Tee werden zwei Teelöffel auf ein Liter Wassser benötigt. Fünf Minuten kochen und anschließend eine Viertelstunde ziehen lassen. Ein Liter des Tees wird über den Tag verteilt getrunken, maximal sechs Wochen lang, danach wird eine Pause von vier Wochen empfohlen. Äußerlich kann der Lapachotee oder die Tinktur unbegrenzt angewendet werden.
Hinweis
Wir weisen darauf hin, dass unsere Kräuter nicht als Heil- oder Lebensmittel gelten. Die Anwendungsmöglichkeiten sind aus Kräuterlexika entnommen und sind kein Heilversprechen im Sinne des Heilmittelwerbegesetz (HWG).
