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Was gibt es bei Kräutertees Besonderes zu beachten?

Tee sollte immer frisch aufgebrüht genossen werden, denn das Aufbrühen mit kochendem Wasser bewirkt ein Abtöten von Keimen. Tee, der längere Zeit gestanden hat oder Kaltauszüge sollten aus diesem Grunde vor dem Genuss erhitzt werden. Je länger ein Tee steht, desto mehr verliert er an Wirkung. Außerdem verändert er oftmals seinen Geschmack. Deshalb sollte Tee - wenn überhaupt - im Kühlschrank gelagert werden (allerdings sollten Sie auf kalt gewordene Arzeneitees lieber ganz verzichten).

Kräutertees zu Heilzwecken werden im Regelfall mit ein bis zwei Teelöffeln trockenem Kraut bzw. drei bis vier Teelöffeln frischem Kraut auf einen viertel Liter Wasser angesetzt. Der Tee wird für gewöhnlich zwischen fünf und zehn Minuten ziehen gelassen. Kräutertees werden oftmals als Kur über drei bis vier Wochen getrunken, abhängig vom Kraut und der gewünschten Wirkung.
Von einem Langzeitkonsum wird bei Kräutertee im Allgemeinen abgeraten (ausgenommen Haus- oder Kindertees). Die Heilkraft der einzelnen Teekräuter kann bei ununterbrochener Einnahme nachlassen und dann unter Umständen im Ernstfall seine Wirkung verfehlen.

Die Kräuter auf unserer Seite zählen zu den nicht-apothekenpflichtigen Heilkräutern. Diesen Kräutern wird seit jeher in zahlreichen Kulturen eine Heilwirkung zugesprochen, doch können wir diese selbstverständlich nicht garantieren (wie bei fast allen pflanzlichen oder homöopathischen Mitteln). Einige Teesorten gehören aber zu den sogenannten "rationalen" Naturheilmitteln, d.h., ihre Wirkung ist wissenschaftlich belegt. Heilkräutertees stehen im Ruf, das Immunsystem in milder Weise zu stärken und  körperliche als auch psychische Beschwerden zu lindern oder zu kurieren. Gerade zur Vorbeugung von Erkältungen und leichteren Beschwerden können Heilkräuter empfohlen werden. Allerdings sollte ein Tee natürlich niemals einen Arztbesuch ersetzen und wir empfehlen ausdrücklich, bei Beschwerden jeglicher Art einen Arzt aufzusuchen, eventuell verordnete Medikamente einzunehmen und die Behandlung durch Kräutertees nur zu unterstützen.

Bei einer Daueranwendung von Heilkräutern sollte man nach fünf bis sechs Wochen täglichen Genusses eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung bevorzugen. Anschließend kann man wieder bis zu sechs Wochen lang das vorherige Kraut genießen. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Neben- oder Langzeitwirkungen verhindert, die erwünschte Kräuterheilwirkung bleibt hingegen erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.

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