Matcha - Wie wird er zubereitet?

Matcha in feinster Qualität aus der TeeWiese in Halle Westfalen

Die Zubereitung von Matcha gilt als die hohe Kunst der Teezubereitung und ist von Land zu Land etwas verschieden. Die Zubereitung findet in einer Teezeremonie statt. 

Wir geben Dir hier eine Anleitung:

Für die Zubereitung von Matcha benötigst Du eine Matcha-Schale (Chawan), einen Matcha-Besen (Chasen) und einen Bambuslöffel (Chashaku).  

Gieße heißes Wasser in die Matcha-Schale, um Schale und Bambusbesen aufzuwärmen. Stelle den Besen in die Schale und lassen ihn 10 bis 20 Minuten lang einweichen. 

Leere das Wasser aus und fülle Matcha (Grünteepulver) in die Schale. 2 g (ca. 2 Bambuslöffel) genügen, die genaue Menge ist jedoch von Deinem persönlichen Geschmack abhängig. 2g scheinen sehr wenig zu sein, aber bei Matcha sind kleine Mengen ausreichend. 

Achte darauf, ob Du Klümpchen im Matcha entdeckst. Wenn es welche gibt, gieße noch kein heißes Wasser in die Schale, da diese sonst bestehen bleiben könnten. Verwende stattdessen zuerst eine sehr kleine Menge kaltes Wasser und vermische Wasser und Pulver mit dem Chasen (Matcha-Besen). Nehme nur so wenig Wasser wie nötig, um das Pulver zu einer cremigen Paste aufzuschlagen. 

Wenn Du zuerst eine Paste mischt, lösen Sie alle Klümpchen auf, so dass Du auch mit wenig Übung problemlos einen ebenmäßigen und leckeren Matcha zubereiten kannst. 

Gieße heißes Wasser in die Schale. Du solltest 60 bis 70 ml Wasser bei einer Temperatur von 80° C bis 90° C Celsius verwenden. Schlage den Tee nun mit dem Besen auf. Halte dazu den Griff fest in der Hand, während Du aus dem Handgelenk heraus schnelle, kleine Rührbewegungen machst. Bewege den Besen so, als würdest Du den Buchstaben "W" in die Tasse schreiben. Der Besen sollte hierbei nie den Boden der Schale berühren. 

Wenn die Oberfläche des Tees cremig aussieht und von einem Schaum mit vielen kleinen Bläschen bedeckt ist, ist Dein Matcha servierfertig. 

Auch wenn es Dir aufwändig und schwierig erscheint Matcha zuzubereiten: entspanne Dich und genieße die Vorbereitung ebenso, wie den reifen und gleichzeitig lieblichen Geschmack des fertigen Tees. 

Wie so oft im Leben, „macht die Übung den Meister“ und nach drei vier Zubereitungen hast Du den „Dreh“ schnell heraus. 

Wenn es aber, z. B. am Morgen, schneller gehen muss und es hier nicht um Entspannung und den geschmacklichen Kick, sondern darum geht in die Gänge zu kommen, kannst Du den Matcha auch mit einem Milchaufschäumer aufschlagen.  

Er schmeckt dann zwar nicht so Facettenreich, aber dies ist dann halt der Zeit geschuldet. 

Um den Geschmack des Matchas zu unterstreichen empfehlen wir Dir, eine kleine Süßigkeit dazu zu essen. Auch am Morgen schmeckt ein süßer Aufstrich ideal. 

Hier noch etwas Grundsätzliches: 

Achte bei dem Kauf von Matcha immer auf eine hohe Qualität und nicht unbedingt auf den Preis. 

Anders als bei der Zubereitung von Blatttee, trinkst Du bei Match den gesamten Tee, also nicht nur den Aufguss. 

Matcha ist sehr ergiebig. Hier ein paar Cent pro Portion zu sparen, aber auf Geschmack und Qualität zu verzichten, macht keinen Sinn. 

Wir achten bei unseren Matchas auf die Reinheit und das die gesetzliche Höchstmengenverordnung deutlich unterschritten ist. Aber wir gehen noch weiter. Bei unseren Matchas muss die Verarbeitung auf hohem Niveau stattfinden. Dazu gehören nicht nur eine sensible, kalte Mahlung, sondern auch der Ruf des Teegartens und die anerkannten, hohen Verarbeitungsstandards. 

Dies ist auch der Grund dafür, dass wir einige Jahre keine Tees aus Japan führten. Solange auch nur der Hauch von Zweifeln besteht, sind diese Tees für uns Tabu. 

Nur so werden wir unserem hohen Standart gerecht.

Übrigens kann man mit Matcha auch ganz hervorragend backen.

Tea is always love - Deine TeeWiese


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