Oolong

Oolong

Was ist Oolong-Tee?
Oolong > chinesisch="Wu Long", bedeutet schwarzer Drache.
Der Tradition nach wurden die Teeblätter bei der Verarbeitung gekräuselt oder
gedreht, dass diese im fertigen Zustand wie kleine, schwarze Drachen aussahen.
Ursprünglich stammt der Oolong- Tee aus der chinesischen Provinz Fujian (Fukien).
Heute werden auch in der chinesischen Provinz Guangdong (Kwangtung) und der
Insel Taiwan hervorragende Oolongs produziert.  

Wie wird aus grünen Teeblättern Oolong-Tee?
Im Unterschied zu Grün- u. Schwarztee ist Oolong-Tee ein sogenannter
„halboxidierter“ Tee.
Die bedeutet aber nicht, dass der Tee genau zu 50 % oxidiert wird.
Es handelt sich hier um eine Teiloxidation, die zwischen 20 – 60 % liegt.
Sein Geheimnis ist, die Oxidation zu dem Zeitpunkt abzubrechen, an dem der 
Blattkern noch nicht und der Blattrand voll oxidiert ist. Je nachdem welche Art
von Oolong man produzieren möchte, unterbricht der Teemeister die Oxidation.
So gibt es Oolong Tees, welche ein augenscheinlich grünes Blatt haben und welche mit einem rotbräunlichen Blatt.
Verkürzt dargestellt fängt es damit an, dass die Blätter in der Sonne ausgebreitet
werden, wo ihnen sehr, sehr langsam etwas von ihrer Feuchtigkeit genommen wird (Welken).
Dadurch führen bestimmte chemische Prozesse zur Entwicklung eines traumhaften Aromas dieser Blätter.
Anschließend werden sie in Bambuskörben mit größter Behutsamkeit hin und
hergeschüttelt, wobei die Blätter nur an den Kanten leicht aufbrechen und nur dort
oxidieren, d.h. nur dort tritt der Zellsaft aus.
Die Oxidation wird durch Trocknung und anschließender Röstung beendet.
Dies verlangt eine höhere Temperatur als bei anderen Tees, daher ist Oolong besonders gut haltbar.

Diese sehr aufwendige Verarbeitung bedarf viel Fingerspitzengefühl der Teemeister.
Wird die Oxidation zu früh abgebrochen, schmeckt der Tee flach und hat kein Aroma.
Ein zu spätes Abbrechen bedeutet, der Tee ist verbrannt. In beiden Fällen ist der Tee wertlos und
und kann entsorgt werden.
Dies ist auch der Grund, weshalb ein guter Oolong- Tee immer auch etwas teurer ist.

Der Geschmack:
Der Aufguss ist von Natur aus milder als Schwarztee und hat eine weiche Tasse.
Auch hier liegt der Oolong zwischen Grün- u. Schwarztee.
So kannst Du bei vielen, gerade bei den mit Früchten veredelten Sorten, auf die
Zugabe von Zucker getrost verzichten – probieren es aus.
Wer sich an Grün-Tee noch nicht heranwagt, hat mit Oolong-Tee die beste
Möglichkeit den Einstieg zu dem wohl gesündesten Getränk leichter zu schaffen.
Die Zubereitung:
Für eine Tasse (200 ml) benötigen wir 2 g Oolong-Tee, dies können ein oder auch mehr Teelöffel sein*.

Wichtig ist, wie bei allen Tees, je mehr Platz der Tee hat, je besser kann er sein
Aroma entfalten. Bitte, bitte sperre Tee nicht in kleine Filter oder Teeeier ein.

Nun übergießt Du die Teeblätter mit kochendem Wasser, ja mit kochendem
Wasser, nur Grün-Tee wird bei anderen Temperaturen aufgegossen und lassen ihn
2 Min. ziehen. Nicht länger, Oolong-Tee wird, wie auch Grün-Tee, schnell bitter.
Wenn er Dir im Geschmack zu leicht erscheint, lass den Tee beim nächste Mal 30 Sek. länger ziehen.
Benutze möglichst kalkfreies Wasser, wenn nötig filtere es, der erheblich bessere Geschmack ist den Aufwand wirklich wert.
Wir wünschen Dir viel Teegenuss

*Nicht das Volumen sondern das Gewicht und Ergiebigkeit entscheiden über die
Dosierung eines Tees. Aus diesem Grunde findest Du auf unseren Teetüten,
neben den Angaben der Wassertemperatur und der Ziehzeit, auch immer die richtige Dosierung für den Tee, den Du bei der TeeWiese erworben hast.
Tea is always love Deine TeeWiese

Älterer Post Neuerer Post

Hinterlassen Sie einen Kommentar